Seifenherstellung (Zum Seifenworkshop)

Die Seifen stellen wir im sogenannten "kalt gerührten Verfahren" her. Das Prinzip der Seifenherstellung ist, dass Fette, in unserem Fall selbstverständlich nur hochwertige, reine pflanzliche Fette, bei niedriger Temperatur (unter 40 Grad Celsius), durch das Zusetzen von Natronlauge zu Seife und Glycerin „verseift“ werden. 

Das Besondere daran ist, dass man durch das kaltgerührte Verfahren eine hochwertige Seife erhält (vorausgesetzt man benutzt auch hochwertige Öle und Fette), die sehr rückfettend ist und bei der das, bei der Seifenherstellung, in der Seife entstehende Glycerin der Seifenmasse nicht entzogen wird.

Das natürlich in der Seife entstandene Glyzerin gilt als Feuchtigkeitsspender für die Haut.

Wir stellen die Seifenmasse selbst her. Dabei werden die Fette (Kokosnusfett, Sheabutter etc.) in einem Edelstahltopf solange erwärmt, bis das Gemisch gerade geschmolzen ist. Diese Fette werden mit Olivenöl, Jojobaöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl u.a. zusammengemischt.

Unsere Rohstoffe stammen größtenteils aus kontrolliert biologischem Anbau.

Zu der Ölmasse wird die Natronlauge hinzugefügt. Es wird solange gerührt, bis die Masse breiartig verdickt.

Dann werden die ätherischen Öle, die der Seife ihren Duft verleihen, hinzugefügt. Auch gemahlene Kräuter, Rosen- und Lavendelblüten, werden in dieser Phase hinzugefügt. Es wird noch einmal kurz alles verrührt. 

Die Seifenmasse wird dann in Formen oder als Block gegossen.

Anschließend ruht die Masse in den Formen.

Der Verseifungsprozess ist eine exotherme Reaktion, bei der Wärme frei wird. Daher steigt die Temperatur in der Seifenmasse zunächst auch von selbst an, was sich mit einem Thermometer messen lässt. Nach 1-2 Tagen wird die Seife herausgenommen und geschnitten.

Danach muss sie noch ca. 4-6 Wochen „reifen“.

Dies können Sie alles in unserem Seifenworkshop lernen - Zum Seifenworkshop